Frossja Furchtlos

© Knesebeck

Titel: Frossja Furchtlos-Von sprechenden Hühnern und verschwindenden Häusern

Autor: Stanislaw Wostokow

Band: –

Seiten: 176

Erscheinungsdatum: März 2019

Verlag: Knesebeck

Altersempfehlung des Verlages: ab 8

Meine Altersempfehlung: ab 9

Frossja wohnt mit ihrer Großmutter im russischen Dorf Papanowo, denn ihre Eltern sind fast nie zu Hause. Das Haus, in dem die beiden wohnen ist ein echtes Baudenkmal, denn im frühen 19. Jahrhundert hat der berühmte Großbauer Fjodor Korowin darin gelebt. Leider stürzt Frossjas Oma eines Tages von der Leiter und muss ins Krankenhaus.

Meine Meinung: Ich finde, der Titel des Buches macht schon sehr neugierig! Das Buch hat mir auch sehr gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen! Frossja ist einfach super sympathisch! Die Illustrationen im Buch sind wunderbar und lassen das Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch aufblühen! Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, und wer immer noch Fragen hat kann in die „Bucherläuterung“ (bei der man auch sehr viel über die russischen Gebäude dieser Zeit erfährt) am Ende des Buches nachschauen. Die Charaktere sind sehr einzigartig. Besonders gut haben mir die Tiere, zum einen der Bär Gerassim und zum anderen das sprechende Huhn, was zwei Wörter sagen kann, gefallen. Die beiden haben mich sehr zum Lachen gebracht! Das beschriebene Dorf Papanowo wirkt sehr idyllisch und die Wendungen der Geschichte sind sehr amüsant. Gut fand ich auch, dass die Erwachsenen hier etwas schräg und die Kinder dafür sehr realistisch dargestellt wurden.

Cover: Ich kann nur sagen: Was für ein unglaublich großartiges Cover! Die Illustration gefällt mir so gut! Die Schriftart passt auch perfekt dazu!

Was für ein schräges, witziges Kinderbuch! Stanislaw Wostokow ist hier ein außergewöhnlich schönes, russisches Bullerbü gelungen! Ich gebe dem Buch:

5 von 5 Monstern

und empfehle es für Kinder ab 9 Jahren!